Rotes Kreuz kämpft gegen die Folgen der Flut

Das Rote Kreuz in Oberösterreich ist seit fast zwei Wochen im Katastropheneinsatz. Es sorgte für sauberes Trinkwasser und versucht das Hochwasserchaos für die Betroffenen zu beenden.

Aufgrund der Verunreinigung sämtlicher Brunnen in Hagenau und Rodl, wurde das Rote Kreuz Oberösterreich angefordert, die Trinkwasserversorgung sicher zu stellen. Elf Rotkreuz-Trinkwasser-Experten bauten daraufhin Tanks auf und befüllten sie mit 10.000 Liter Leitungswasser, welches von der Linz AG genehmigt und kostenlos vom Mühlviertler Fernwasserverband zur Verfügung gestellt wurde. „Mit unseren mobilen 5.000 Liter-Tanks befördern wir das Trinkwasser vom Hydranten zu den stationären Tanks. Von dort versorgen wir die betroffenen Menschen“, erklärt der Rotkreuz-Landesleiter der Hilfseinheit Trinkwasser, Gerhard Aglas. Kanister werden vom Roten Kreuz bereit gestellt.

Auf den Straßen in der Region Eferding türmt sich der Müll auf den Straßen. Hausrat, Elektrogeräte, Kinderspielzeug, Matratzen, Schuhe, Kleidung und vieles mehr sind vom Wasser und Schlamm unbrauchbar gemacht worden und warten darauf in Abfallcontainer verladen und entsorgt zu werden. Von Wilhering bis Haibach stehen viele Menschen vor einem Berg Müll, der vor kurzem noch ihr Hab und Gut gewesen war. Das Rote Kreuz hilft mit der Hochwasser-Soforthilfe aus dem ORF Spendentopf in der Höhe von bis zu 1200 je Haushalt. Außerdem kämpfen Einsatzkräfte und Team-Österreich-Helfer Schulter an Schulter um Ordnung in das Chaos zu bringen, das die Wassermassen hinterlassen haben. Das genaue Ausmaß der Schäden wird erst in Monaten genau zu erheben sein.

341 Haushalte zwischen Wilhering und Haibach schon in den nächsten Tagen damit rechnen Hilfsgelder der Aktion „Hochwasserhilfe-sofort“ des ORF auf ihrem Konto verbuchen zu können. Zu verdanken haben sie dies den Anstrengungen des Roten Kreuzes Hartkirchen, Eferding und Wilhering, die innerhalb zweier Tage die Hochwassergebiete bereist, die Schäden erhoben, bestätigt und diese Daten an den ORF weitergeleitet haben. Hilfsgelder in der Höhe von rund 400.000 Euro können damit schon in den nächsten Tagen bei den Hochwasseropfern eingehen.

Rotes Kreuz Öberösterreich
Konto: 40014400144
Erste Bank
BLZ: 20.111
Betreff: Flutspenden
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144

Ansprechpartner: Andrea Kattnigg, Telefon 0732/7644151, andrea.kattnigg@o.roteskreuz.at

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