DEHOGA startet Spendenaktion für Gastronomen und Hoteliers

„Radeberger Spezialausschank“ Dresden, Terrassenufer

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEOGA) ruft die Branche zur Solidarität mit den Hochwasseropfern auf und hat eine Spendenaktion für Gastronomen und Hoteliers gestartet. Der Umfang der Schäden ist noch nicht absehbar.

Mit einer deutschlandweiten Spendenaktion ruft der DEHOGA alle Hoteliers, Gastronomen und Partner der Branche zur Solidarität mit den gastgewerblichen Unternehmern auf, die in den Hochwassergebieten von der Flutkatastrophe betroffen sind. „Die Hochwasser-Katastrophe droht viele Existenzen zu vernichten und gefährdet tausende Arbeitsplätze. Nach einem verschneiten März und einem regnerischen April und Mai trifft die Flut die Betriebe besonders hart. Deshalb benötigen die Hoteliers und Gastronomen schnelle, unbürokratische und direkte Hilfe“, erklärte Dehoga-Präsident Ernst Fischer. "Der Verband wird zusammen mit seinen Landesverbänden dafür sorgen, dass die eingegangenen Spenden unverzüglich den Hoteliers und Gastronomen in den Hochwassergebieten zu Gute kommen", betont der Präsident. Jetzt sei die Solidarität aller nicht betroffenen Kollegen gefordert.

Der Umfang der Schäden in den sechs betroffenen Bundeländern ist noch nicht vollständig absehbar. „Doch die Meldungen der Betroffenen, die oftmals ihre Betriebe in Flussnähe oder in den Altstädten besitzen, sind dramatisch“, so Fischer. Neben der Spendenaktion wird der DEHOGA eine Inventarbörse im Internet einrichten. Dort können Hoteliers und Gastronomen den Flutopfern im Gastgewerbe in Kürze mit Sachspenden unter die Arme greifen. Weitere Informationen zur Spendenaktion sind unter der Telefon-Hotline des DEHOGA (030/7262520) erhältlich.

Verein zur Unterstützung der Opfer von Naturkatastrophen im DEHOGA e.V.
Konto: 13 22 22 44
Berliner Sparkasse
BLZ: 100 500 00
Betreff: Flutopferhilfe Gastgewerbe

Ansprechpartner: Benedikt Wolbeck, stellv. Pressesprecher, Telefon 030/726252-32, wolbeck@dehoga.de

[MD, Bild: PS]

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