Deutscher Bauernverband bittet um Hilfe für Landwirte

Quelle: DBV

Angesichts der verheerenden Schäden durch Hochwasser an Gebäuden und auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ruft der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, zu einer Spendenaktion auf. Bei der Schorlemer Stiftung des DBV wurde deshalb ein Spendenkonto eingerichtet.

Rukwied richtete seinen Aufruf an die Bauernfamilien in Deutschland, an Unternehmen der vor- und nachgelagerten Wirtschaft und an alle Mitbürger, die die betroffenen Landwirte unterstützen wollen. Nach Schätzung des Bauernverbandes sind 15.000 bis 20.000 landwirtschaftliche Betriebe von der Naturkatastrophe unmittelbar betroffen. Annährend 305.000 Hektar Grünland und Ackerflächen seien überflutet worden. Etwa 800 Betriebe haben zudem erhebliche Schäden an ihren Wirtschaftsgebäuden erlitten. Der Bauernverband schätzt derzeit die Schäden an Gebäuden, Ernte und Flächen auf über 400 Mio. Euro.

Bei einem Besuch in den überfluteten Regionen hoben der Generalsekretär des DBV, Dr. Helmut Born, und der Präsident des Landesbauernverbandes Sachsen-Anhalt, Frank Zedler, die traditionelle Bereitschaft der Land- und Agrarwirtschaft hervor, in Katastrophen zusammenzustehen und auch Hilfe zur Selbsthilfe zu gewähren.

Born betonte, dass die Spenden ohne jeglichen Abzug und unbürokratisch bei den Betroffenen ankommen würden. Mit einem Hinweis im Betreff von Überweisungen könnten Spender auch mitteilen, in welches Bundesland die jeweilige Spende fließen solle. Auch eine Spenden-Hotline wurde eingerichtet: 030 - 31904 555. 

Die erste Spende kommt von der Landwirtschaftlichen Rentenbank, die 100.000 Euro Soforthilfe überwies.

Schorlemer Stiftung des DBV e.V.
Konto: 1700349035
Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG
BLZ 380 601 86
Betreff: Hochwasser 2013

Ansprechpartner: Dr. Michael Lohse, Pressesprecher, Tel.: 030 / 31904 240, presse@bauernverband.net

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