Diakonie Katastrophenhilfe schon vor Ort

Flut Serbien Diakonie
Quelle: Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat begonnen Menschen in den Hochwassergebieten in Serbien und Bosnien mit Hilfe ihrer lokale Partner des kirchlichen Netzwerks der ACT Alliance zu unterstützen.

In Serbien sind neben der Hauptstadt Belgrad zahlreiche weitere Dörfer und Städte betroffen. Besonders verheerend ist die Situation entlang des Flusses Save, westlich von Belgrad. Im benachbarten Bosnien-Herzegowina ist neben der Save auch Fluß Miljacka über die Ufer getreten. Zehntausende Menschen mussten aus ihren Häusern gerettet werden. In Bosnien waren 60.000 Haushalte ohne Strom.

"Die Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe in Serbien helfen derzeit mit Trinkwasser, Konserven, Medikamenten und Material für Evakuierung und Reparaturen von Booten in ganz West-Serbien aus. Die Partner in Bosnien-Herzegowina sammeln Sachspenden für die Flutopfer", berichtet Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe.

Damit die Häuser schnell wieder bewohnbar sind, schickt die Diakonie Katastrophenhilfe Deutschland 200 Trocknergeräte für die Haushalte der Betroffenen. Außerdem planen lokale Partner des kirchlichen Netzwerks der ACT Alliance, zu dem auch die Diakonie Katastrophenhilfe gehört, mit Suppenküchen und der Verteilung von Nahrungsmittelpaketen die Menschen in den Hochwassergebieten in Serbien und Bosnien zu unterstützen. Auch Hygienematerial und Werkzeug werden benötigt. Zerstörte Brücken und Erdrutsche erschweren den Hilfskräften jedoch den Zugang vor allem in den entlegenen ländlichen Gebieten. Die Mitglieder des ACT-Verbunds verfügen zusammen über zehn Außenstellen in Serbien und Bosnien-Herzegowina, die schnell Hilfe auf den Weg bringen können. "Am meisten hat mich erschüttert, dass die Flut in ihrer Heftigkeit mit den Verwüstungen des Krieges in den 1990er Jahren verglichen wird", betont Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich.

Auch die Diakonie Sachsen ruft zu Spenden für die Hochwasseropfer in Serbien und Bosnien-Herzegowina auf. „Es ist erst ein knappes Jahr her, dass Sachsen Hilfe und große finanzielle Unterstützung nach der Juni-Flut von 2013 erhielt. Die Menschen im Land wissen, welche Zerstörungskraft die Wassermassen haben und welche Kraft der Wiederaufbau kostet“, bittet Diakoniedirektor Christian Schönfeld um Solidarität und Spenden.

Diakonie Katastrophenhilfe Deutschland
Spendenkonto:
IBAN: DE26 2106 0237 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EDG
Betreff: Balkanflut
Kontakt: Svenja Koch, Presse, svenja.koch@diakonie-katastrophenhilfe.de Telefon: +49 (0)30 65211-1834

Diakonie Katastrophenhilfe Österreich
Spendenkonto:
IBAN: AT85.2011.1287.1196.6333
BIC: GIBAATWWXXX
Betreff: Fluthilfe
Kontakt: Heike Ehlers, heike.ehlers@diakonie.at

Diakonie Sachsen
Spendenkonto:
IBAN: DE93 35060190 0100100100
BIC: GENODED1DKD
Betreff: „Hochwasser Balkan“
Kontakt: Sigrid Winkler, Presse, Sigrid.Winkler@diakonie-sachsen.de, Tel.: +49 (0)351 8315 205

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