In Serbien laufen erste THW-Pumpen

Erste Pumpen laufen in Serbien an

THW im Einsatz auf dem Balkan und bittet um Spenden
Das THW im Einsatz in Bosnien.

Die Lage in den Hochwassergebieten in Serbien und Bosnien bleibt weiter kritisch. Noch immer kämpft die Bevölkerung gegen die Überschwemmungen an. Rund 30 Kilometer südwestlich der serbischen Hauptstadt Belgrad hat das THW in der Region Kolubara die erste Großpumpe in Betrieb genommen. Eine weitere wird gerade aufgebaut.
Die THW-Kräfte haben am frühen Nachmittag mit den Pumparbeiten nahe des Braunkohletagebaus in Kolubara begonnen. „Wir sind froh, dass wir jetzt an der Einsatzstelle sind und unsere Pumpen laufen. An unserem Standort leisten wir einen wichtigen Beitrag, die technische Infrastruktur aufrecht zu erhalten“, sagt Christian Ruf, Teamleiter des High Capacity Pumping (HCP)-Moduls aus Nordrhein-Westfalen. Braunkohle ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes. Durch die Arbeiten trägt das THW dazu bei, dass sich die Situation rund um den Tagebau stabilisiert. Mit den Großpumpen können die Helferinnen und Helfer bis zu 25.000 Liter Wasser in der Minute aus den überfluteten Gebieten pumpen.
Auch in Bosnien hat der Dauerregen verheerende Folgen. Seit Samstag ist das HCP-Modul mit THW-Kräften aus dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland unterwegs, um dort beim Kampf gegen die Wassermassen zu unterstützen. Sie werden gegen Abend im Einsatzgebiet erwartet.

Um den reibungslosen Ablauf und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des THW auch in Zukunft zu garantieren, ist das THW auch auf Spenden angewiesen und dankbar für jede Untersützung . Die THW Stiftung fördert das THW und seine Helferinnen und Helfer.

THW STIFTUNG
Spendenkonto:
Konto: 18 582 155
Sparkasse KölnBonn
BLZ: 370 501 98

Ansprechpartner: Peter Weiler, Tel.: 02365/515939, info@stiftung-thw.de

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