Rotes Kreuz unterstützt Kräfte vor Ort

Quelle: DRK Serbien

Die Rot-Kreuz-Organsiationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützen aktiv Ihre Kollegen in Serbien und Bosnien-Herzegowina. Schnelle Hilfe ist bereits unterwegs.

Die Situation in Bosnien und Herzegowina sowie in Serbien ist nach wie vor prekär. Nach den schweren Unwettern in Südosteuropa sind zehntausende Menschen in Notunterkünften auf Unterstützung angewiesen. Zehntausende sind in Schulen, Sporthallen und Gemeinschaftszentren untergekommen, wo sie unter anderem vom Roten Kreuz unterstützt werden.

Das Schweizerische Rote Kreuz ist seit Jahren in Bosnien tätig. Es hat ein sechsköpfiges Team vor Ort, das nun zusammen mit dem Bosnischen Roten Kreuz Hilfsgüter verteilt und weitere Bedürfnisse abklärt. Übers Wochenende wurden unter anderem 9000 Essenskonserven, 2000 Liter Trinkwasser, Gummistiefel, Decken und Matratzen verteilt. Zunehmend wichtig wird auch Desinfektionsmaterial, da die Hygienesituation vielerorts prekär ist. Zum Trocknen der Räume hat das SRK Entfeuchtungsmaschinen zur Verfügung gestellt.

In Serbien hat sich das Rote Kreuz an der Evakuierung mehrerer Tausend Personen beteiligt und an der Verteilung der überlebenswichtigen Güter. Mit dem serbischen Roten Kreuz steht das SRK in Kontakt und klärt die Bedürfnisse ab, um auch dort die Nothilfe aktiv zu unterstützen. Dank der grossen Solidarität in der Bevölkerung und grosszügigen Spenden von Migros und Coop kann das SRK mindestens 1,3 Mio. Franken für die Hilfe auf dem Balkan einsetzen. Das SRK hält sich bereit, der betroffenen Bevölkerung auch über die Phase der akuten Nothilfe hinaus beizustehen.

Auch das österreichische Rote Kreuz (ÖRK) ist mit den Kollegen vor Ort sowie mit der IFRC in Budapest in engem Kontakt. Beide Rot-Kreuz-Gesellschaften habe prioritär um finanzielle Unterstützung gebeten. Das ÖRK wird in beiden Ländern unterstützen, derzeit läuft die Abklärung, wo der Bedarf an Unterstützung am größten ist. ÖRK-Katastrophenmanager Walter Hajek sagte im Interview, das die Zerstörung und ihre Folgen das Hilfsnetzwerk des Roten Kreuzes noch Monate oder gar Jahre beschäftigen wird.

Das Deutsche Rote Kreuz bittet deshalb ebenfalls um finanzielle Soforthilfe. „Um die vom Hochwasser betroffenen Menschen zu unterstützen, ist das Deutsche Rote Kreuz dringend auf Geldspenden angewiesen. Allerdings werden uns auch immer wieder Sachspenden angeboten, davon bitten wir abzusehen." betont Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten kreuzes. Benötigte Hilfsgüter können durch Geldspenden direkt in den betroffenen Gebieten eingekauft und schneller vor Ort gebracht werden.

Schweizerisches Rotes Kreuz
Spendenkonto:
Postkonto: 30-4200-3
IBAN: CH43 0900 0000 3000 4200 3
Betreff Unwetter Balkan
Kontakt: Katharina Schindler, Internationale Zusammenarbeit, +41-31 387 73 41

Österreichisches Rotes Kreuz
Spendenkonto:
IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144
BIC: GIBAATWWXXX
Betreff: Überflutungen Südosteuropa
Kontakt: Monika Primenz, Pressesprecherin Telefon: +43 1 58900 153

Deutsches Rotes Kreuz
Spendenkonto:
IBAN: DE63 3702 0500 0005 0233 07
BIC: BFSWDE33XXX
Kennwort: Überschwemmung Balkan
Kontakt: Alexandra Burck, Presse, Telefon: +49 30 85404 155

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