Die Organisationen des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe – Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie Katastrophenhilfe leisten Nothilfe in den betroffenen Hochwassergebieten. Sie bitten um Spenden für die Betroffenen und die im Einsatz befindlichen Kräfte.

Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, eine Aktion von Deutschem Roten Kreuz, Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe hat für die Bewältigung der Unwetterfolgen ein Spendenkonto eingerichtet. Unterstützt wird das Bündnis vom ZDF. Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Hilfsmaßnahmen seiner Mitgliedsorganisationen auf.

Das Deutsche Rote Kreuz ist mit mehr als 3.000 Helferinnen und Helfer aus dem ganzen Bundesgebiet in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz – viele davon ehrenamtlich. Um die Basisgesundheitsversorgung zu sichern, stehen aktuell der Aufbau und Betrieb von vier mobilen Arztpraxen und einer Notfallapotheke im Vordergrund, zudem sind Hygienepunkte mit Waschgelegenheiten geplant, um die Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden. Das DRK unterstützt des Weiteren bei Evakuierungs-, Such- und Rettungsaktionen und versorgt Betroffene mit Schlafplätzen, Lebensmitteln, Wasser, Strom und Mobilfunk. Neben der medizinischen steht auch die psychologische Unterstützung von Betroffenen und der teils am Limit arbeitenden Einsatzkräfte im Fokus. Das DRK-Generalsekretariat hat unter anderem 30.000 Decken, Schlafsäcke und Kissen, 1.000 Etagenbetten, 4.600 Hygienesets, 56 Trinkwassertanks, 172 Bautrockner und zahlreiche Stromerzeuger mit einer Gesamtleistung von acht Megawatt geliefert.

 

„Wir stellen uns darauf ein, dass die Menschen in den betroffenen Gebieten noch monatelang auf Hilfe angewiesen sind.“

Gerda Hasselfeldt Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes
Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)

Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, kann mittlerweile auf einen Spendenstand von etwa 13 Millionen Euro blicken, der sich aus verschiedenen Quellen ergibt. Ein sehr großer Teil der Gelder wurde über das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe gespendet. „Diese hohe Summe ist wichtig, weil die Notlage für die Menschen nicht bereits morgen zu Ende sein wird. Im Gegenteil, diesen Schlag werden die Menschen noch lange spüren. Nun müssen wir alles tun, damit diejenigen, die Angehörige und Hab und Gut verloren haben, wieder nach vorne schauen können“, so Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes. Die psychosoziale Begleitung der Flutopfer in den betroffenen Gebieten wird daher zu einer Kernaufgabe der Caritas zählen, die besonders langanhaltenden Atem benötigt.

Die evangelische Kirche und die Diakonie stellen in einem ersten Schritt vier Millionen Euro für die Betroffenen der Flutkatastrophe in Westdeutschland bereit. „Wir sind überwältigt von der enormen Solidarität der Spenderinnen und Spender“, sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. „Dank der großartigen Unterstützung können wir sofort damit beginnen, das große Leid der Menschen in den Flutgebieten zu lindern.“ Der Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, Martin Keßler, ergänzt: „Wir zahlen zunächst unbürokratisch finanzielle Hilfen aus, damit die Menschen die größte Not der kommenden Tage überstehen.“

Mit den Bargeldauszahlungen können die Betroffenen selbst entscheiden, was sie am dringendsten benötigen. Die Auszahlungen können für technisches Gerät zur Beseitigung der Flutschäden ebenso eingesetzt werden wie für eine Unterbringung, weil das eigene Haus unbewohnbar ist, Lebensmittel oder Hausrat. Die Soforthilfen werden über den lokalen Partner der Diakonie Katastrophenhilfe, die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, verteilt.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende

Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600 (Commerzbank)
BIC: COBADEFFXXX
Stichwort: Flutspenden Deutschland Hochwasser
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Bilder: DRK/ Henning Schacht und Philipp Köhler