Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. ruft zu Spenden für die von der Flut privat betroffenen Feuerwehrleuten auf. Er schildert auf der Website des Verbandes dramatische Schicksale.

In den Flut-Schadensgebieten, besonders an der Ahr, mehren sich die Erkenntnisse, dass auch Feuerwehrleute hart getroffen wurden: „Ein Kamerad hat sein Haus komplett verloren, während er selbst anderen im Einsatz geholfen hat“ oder „das Haus einer Angehörigen droht jetzt abzurutschen“ lauten die erschütternden Nachrichten. Sogar der Todesfall einer jungen Feuerwehrfrau im Einsatz ist zu beklagen. Um hier schnell die Härten speziell für durch die Flut und die Folgen in Not geratene Feuerwehrleute und ihre Familien abfedern zu können, hat der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz ein Spendenkonto eingerichtet.

Energisch weist Frank Hachemer die Kritik an der Feuerwehr in den sozialen Medien zurück. Die meisten Helfer im Ahrtal seine immer noch Feuerwehrleute, die zum großen Teil ehrenamtlich arbeiten. „Wie vermessen ist es, die überall hart schuftenden Kräfte, die Hand in Hand mit den vielen übrigen Helferinnen und Helfern rund um die Uhr arbeiten und dazu immer und immer wieder antreten, auch nur entfernt anzugreifen?“, ist er empört. Er appelliert: „Es müssen leider Prioritäten auch bei der Hilfe gesetzt werden.“ Dafür bittet Hachemer, auch wenn es schwerfalle und manchmal sehr hart sei, um Verständnis und viel Geduld: „Prügel haben Feuerwehrleute nicht verdient, auch keine verbale!“

Feuerwehr im Einsatz im Ahrtal

„Wir möchten unbedingt sofort und möglichst ohne Aufwand Beträge auszahlen, um erste Bedarfe sofort decken zu können.“

Hachemer, Frank LFWV
Frank Hachemer Präsident Landesfeuerwehrverband

Spenden Sie bitte auf folgendes Konto:

Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz
IBAN DE 86 5765 0010 0020 0135 95
Kreissparkasse Mayen

Bilder: Landesfeuerwehrverband Rheinland Pfalz/FB