Hochwasser ist man an der Ruhr im Essener Schwimmverein Steele 1911 e.V. gewöhnt. Aber gegen die Wassermassen, die sich Mitte Juli durch das Bad wälzten, war man trotz Vorbereitung machtlos.

Der Verein betreibt unter anderem ein öffentliches Freibad. „Aufgrund der Lage sind wir eigentlich routiniert, was Ruhrhochwasser betrifft. Die Arbeiten zur Sicherung des Schwimmbeckens und der Materialien gehen Hand in Hand. So hoch wie Donnerstag war das Wasser jedoch noch nie, nicht einmal annähernd“, so die Trainerin Anke Freyenberg.

„Wasser ist unser Element, aber das war einfach zu viel!“

Anke Freyenberg Trainerin
Anke Freyenberg Trainerin, SV Steele 11 e.V.

Die Ruhr flutete das Freibad samt Liegewiese komplett. Lediglich die beiden Duschen des Freibads ragten aus dem Wasser heraus. Die Pumpen trieben ab und auch die neu angeschafften Leuchtturm-Umkleiden wurden weggespült. Auch der Aufsitzrasenmäher und viele weitere Materialien wie Startblöcke oder Bänke wurden in Mitleidenschaft gezogen. Zwei der Umkleidekabinen gab die Ruhr mit sinkendem Pegel wieder frei und sie konnten von Mitgliedern zurück auf das Freibadgelände transportiert werden.

Der Verein hat bereits einen Krisenstab gebildet und einige Aktionen zum Wiederaufbau definiert. Jedoch muss zuerst das Hochwasser weichen.
Die genauen Schadenshöhe lässt sich erst dann beziffern, wenn Schwimmbecken, Liegewiese und Gebäude freigelegt sind. Der Verein rechnet mit Kosten im sechs-stelligen Bereich. Kosten, die der Verein nicht allein stemmen kann.

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Bilder: SV Steele 1911 e.V., Hans Braxmaer/pixabay