Die Schäden an Orgeln in den Hochwassergebieten sind riesig. Die Stiftung Orgelklang will den flutbetroffenen Kirchgemeinden helfen und startet eine Spendenaktion. Zwei Beispiele: die evangelische Trinitatiskirche in Schleiden-Gemünd und auch die Martin-Luther-Kirche in Ahrweiler befürchten große Schäden. In Ahrweiler gar den Totalverlust ihrer Orgeln. Pfarrer Erik Schumacher aus Schleiden schreibt: „Die Kirche stand im Innenraum etwa zweieinhalb Meter hoch unter Wasser. Zudem hatte die Strömung eine solche Stärke, dass das Inventar herumgewirbelt wurde. Inzwischen konnte mithilfe der Bundeswehr und mit weiteren zahlreichen Helfern das Kircheninnere komplett geleert werden, die Bänke wurden gesäubert und gelagert. Auch der Schlamm wurde mühsam entfernt. Nun steht die genaue Sichtung der Schäden an. Aufgrund des Fehlens von Strom können die Fenster nicht geöffnet werden, wir befürchten starke Folgeschäden an der Orgel.“

Das mag angesichts der Zerstörung und des menschlichen Leids zuerst wie ein Luxusproblem klingen, aber während materielle Schäden ersetzbar sind, gehen die einmaligen Orgeln ersatzlos verloren, wenn man kurzfristig nichts unternimmt. Deshalb startet die Stiftung Orgelklang eine Spendenaktion und verspricht „alle Spenden mit dem Vermerk „HOCHWASSER“ für beschädigte Orgeln im Hochwassergebiet verwenden, ohne jeden Abzug. Berichtet werden wird darüber in der nächsten Zeitschrift „Orgelklang Aktuell“. Das kann aber auch noch ein wenig dauern, denn die Zeitschrift wurde auch in Ahrweiler produziert und ein Raub des Wassers.

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Kirche Gmünd im Kreis Euskirchen nach der Flut

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Bilder: Stiftung Orgelklang, pxhere.com